Donnerstag, 27. März 2014

Gartenspaziergang

Nach einem kleinen Gartenspaziergang (bei mir gibt es nur kleine Gartenspaziergänge, der Garten ist ja nicht riesig...), muss ich mich zum wiederholten Male über meine Vergesslichkeit wundern!
Also wirklich, soo lang sind unsere Winter doch nicht, wie kann man da immerzu vergessen, was man im letzten Jahr wo gepflanzt hat?
Das ist doch nicht normal.
Soeben begegnete mir eine Pfingstrose, die ich komplett vergessen hatte. Ich fand sie im letzten Sommer in meinem Knotengarten (an der Stelle lebte sie gaanz früher mal) und da haben sich wohl einige Reste reaktiviert, diese pflanzte ich dann in meinen Vorgarten. Sie nahm mir die Umpflanzaktion deutlich übel, aber nun sprießt sie munter aus dem Boden.





An einer anderen, durchaus prominenten Stelle ist ein kahler Ort. Da muss! etwas leben, aber ich habe nicht den blassesten Schimmer, was es sein kann. Keinen! Wenn ich da jetzt was hinpflanze und wild zu graben anfange, morde ich GARANTIERT etwas anders. Todsicher!




Ich lasse es also lieber und harre in Geduld. Kann ich garnicht super .
Tschüss
Janine




Dienstag, 25. März 2014

Der Winter und seine Folgen


























Im Ruhrgebiet ist dieses Jahr der Winter ausgefallen. Fand ich super. Besonders nach dem letzten, nie enden wollenden Winter.
Und das hat nun auch noch gartentechnisch großartige Folgen.

Sie haben nämlich alle überlebt, die Einjährigen Freunde in meinem Vorgartenbeet:
Alle, die sich sonst Jahr für Jahr aus dem Staube machen, sind wieder da, Verbenen, Gaura, Spanische Gänseblümchen.
Wer braucht schon Winter?
LG

Janine






Sonntag, 23. März 2014

Staudenstütze - ein Versuch...

Im letzten Jahr habe ich ja dieses schöne Beet angelegt.







Die Stauden wuchsen fleißig und mussten alsbald gestützt werden. Da ich aber die im Handel zu erwerdenden Stützen größtenteils potthäßlich finde, mussste eine Alternative her. Da fiel mir die Kopfweide auf dem Nachbargrundstück ins Auge. Ha, Naturstützen, tolle Idee. Gesagt, getan, Äste abgschnitten und in die Erde gesteckt (falsch herum, ich bin ja schließlich ein Gartenprofi!) und die Stauden mit Bast festgebunden. Sah super aus. Echt.
Hat den ganzen Sommer gehalten. Ich war hochzufrieden mit mir. So kreativ und kostenlos.
Als ich jetzt voller Bewunderung das Beet begutachtete, wunderte ich mich sehr über eine mir unbekannte Pflanze in meinem Beet:


















Da fiel es mir auf einmal auf:
Ich hatte eine Kopfweidenzucht gestartet. Na toll, war ja eine wirkliche Spitzenidee… Das ganze Beet voller kleiner Kopfweiden… (Ich habe kostenlos kleine Kopfweidenbabys abzugeben, wenn jemand Interesse hat, bitte bei mir melden!) Also, in diesem Jahr  werde ich wohl nach einer anderen Lösung fahnden. Vorschläge werden gerne entgegengenommen.

Bis bald Janine

Freitag, 21. März 2014

Kräuter

Im letzten Sommer habe ich ein großes Kräuterpaket geschenkt bekommen.
Estragon, Basilikum, Salbei und verschiedene andere.
Der Basilikum hat selbst diesen milden Winter nicht überlebt, der Estragon
und der Salbei aber schon.
Estragon soll ja so schlimm wuchern und weil ich nicht den Plan habe,
eine Estragon-Zucht zu starten, ihn aber gerne ins Beet pflanzen mag,
habe ich diese Lösung gewählt:



Der Rand ist nicht so sauber...
...aber das sieht man ja jetzt nicht mehr!

Einfach einen alten Plastikblumentopf abgeschnitten (er war sehr hoch) und eingegraben.
Fertig!!

In diesem Beet wohnt auch schon der Küchensalbei und der diesjährige
Basilikum soll auch hier rein.
Dieses Eckchen Beet hat bis um 2 volle Sonne und die letztjährigen Kräuter
haben sich dort sehr wohl gefühlt.
Majoran lebt auch darin.
An diesem Beet laufe ich immer vorbei, wenn ich nach Hause komme,
da kann man mal schnell schnuppern
oder sich ein Blättchen abreißen...


Donnerstag, 20. März 2014

Hosta 'barbarensis'

So, nun ist sie in ihrem neuen Zuhause, meine neue Hosta 'barbarensis'.



















Rechts daneben Hosta 'Paradise Island', als Gesellschaft.
Ich fürchte aber, Hosta 'Paradise' fühlt sich gerade nicht sehr paradiesisch.
Im Herbst hatte ich keinen Topf mehr für sie und so blieb sie sehr munter in ihrem Plastibehälter.
Als ich im Dezember den vermeintlichen Winter erwartete, habe ich sie mal lieber reingeholt.
Daraufhin war sie völlig verwirrt und fing im Januar an auszutreiben.
Soweit, so gut.
Als es letzt Woche so schön wurde, habe ich sie rausgestellt.















Das war nachts aber wohl noch ein bißchen kühl.
Und sie hat schlapp gemacht.

Ich habe die (gar nicht mehr) schönen Blätter abgeschnitten und bin sicher,
sie bekrabbelt sich wieder.
Hosta sind ja nicht so zickig.
Dafür liebe ich sie...

Bis bald!

Janine

Mittwoch, 19. März 2014

Gartenprojekt 2014 Teil 2

















Das ist der Grundriss unseres Gartens.
Mit dem rechten Teil des Garten, also Teich, Holzterrasse etc. bin ich,
bis auf Kleinigkeiten, recht zufrieden.
Es geht also, wie hier beschrieben, um den linken Teil, der bisher Fußballplatz war.

Dieser Blog ist sowohl mein Gartentagebuch als auch meine Gartenplanung
Und darum erstelle ich jetzt mal eine Liste mit den Anforderungen und Wünschen
an dieses Stück Garten:


- (ein bisschen) Fußball spielen
        oder
- ein Trampolin
- ein (schattiger?) Platz für die Hängematte
- Rasen kann weitgehend weg
- ein Stück Blumenwiese stattdessen
- mehr optische Tiefe
- die völlige "Überschaubarkeit" soll weg
- evtl. neue Wege nicht gepflastert, aus Rasen?
- mehr Höhe (Baum, Sträucher)
- kein weiterer Sitzplatz (wir haben echt genug)
- Anlehnrosenbögen ans Haus, hier am Weg
- Feuerplatz
Und zeichne mal ein bisschen weiter.
Das Ergebnis poste ich dann heute Abend.
LG
Janine

Fortsetzung:

















So, hier sind mal die ersten zeichnerischen Ergebnisse meiner Überlegungen.

Ich habe mich in dieser Variante für das Trampolin und gegen Rasen zum Fußballspielen entschieden.
Das Trampolin soll ein grünes Bodentrampolin werden, von wegen der Optik, Durchmesser 4 m.
Vor das Trampolin würde ich gerne einige Gräser pflanzen, als grüne Wand.
Die Wege zwischen den Beeten sind die Restrasenfläche. ich laufe gerne barfuß im Garten und
da ist Rasen unter den Füßen ganz schön.
Erstaunlicherweise gefällt meiner Familie der Entwurf - auch meinen Jungs.
Sehr inspiriert hat mich übrigens Carmen aus der Schweiz. Danke!

Morgen denke ich vielleicht über eine zweite Variante nach. Eine mit mehr Rasen.
Obwohl ich mit meinen heutigen Ergebnissen wirklich zufrieden bin.
Wie gefällt es euch?
LG
Janine

Montag, 17. März 2014

Knotengarten




Bedauerlicherweise ist das Unkraut in diesem Jahr ja nicht weggefroren, sondern hat höchst lebendig in meinem Knotengarten weitergelebt. Das habe ich gestern mal entfernt. Eigentlich wollte ich jeden Tag nur ein Quadrat bearbeiten, aber ich war so im Schwung, dass ich direkt drei auf einmal gejätet habe und heute das vierte Quadrat. 
Jetzt kommt Kompost drauf und ein wenig Dünger und dann ist der Blick aus dem Küchenfenster wieder erfreulich. Ich schätze den Anblick sehr, diese schöne Struktur, die das ganze Jahr über, auch mit Schnee oder Frost, schön aussieht.
Das war wirklich eine gute Entscheidung, unser Knotengarten.
Wir hatten zunächst geplant die Zwischenräume des Knotengartens mit hellem 
Granitkies zu bestreuen, aber wenn sie dann so schön frisch geharkt vor mir liegen, gefallen sie mir so wie sie sind. Und außerdem, wie lockert man denn dann die Erde? 
Gar nicht? Hmm. Ich glaube, es bleibt zunächst, wie es ist. Vielleicht später mal.
Wir haben in den letzten Jahren ja immer mal Stress mit dem Buchsbaumpilz gehabt, und jetzt habe ich bei Carmen aus Ein Schweizer Garten von EM (Effektive Mikroorganismen) gelsen. Die werde ich mal testen.
Vielleicht wird das meine neue Wunderwaffe gegen den Buchsbaumpilz. Wir haben allerdings hauptsächlich noch die Sorte Herrenhausen, die sich als äußerst resistent erweist!
Ich hoffe, das bleibt so!
Bis bald!
Janine