Dienstag, 18. Juni 2013

Gartenimpressionen

Sommer! Endlich!!! Ich glaube, ich habe mich noch NIE so nach dem Sommer gesehnt wie in diesem Jahr. Dieser gräßliche, nicht enden wollende Winter...
Aber jetzt ist er da, der Sommer.
Darum heute nur ein paar Gartenbilder, weil es gerade alles so schön aussieht.

Rose "Ghislaine de Féliconde" mit Katzenminze Walkers Low

David Austin Rose "A Shropshire's Lad"

Unser Teich mit Sitzplatz von der Terrasse aus gesehen

Ein sehr zierliches weißes Geranium, dessen Namen mir gerade entfallen ist...

Ein ehemals sehr sonniges Beet, das langsam aber sicher von Rose "Bobby James" beschattet wird

Der Teich von der ersten Etage aus photographiert.

Meine Stauden kaufe ich inzwischen nur noch in Wuppertal, bei Arends-Maubach. Als ich begann zu gärtnern, konnte ich dann und wann den hübschen Stauden in Gartenmärkten nicht wiederstehen, aber die (mangelnde) Qualität hat mich auf Dauer so genervt, dass ich nun dauerhaft die Finger davonlasse und lieber den (nicht so weiten) Weg nach Wuppertal auf mich nehme. Das rauhe Klima da oben macht die Stauden wirklich robust. Außerdem ist die Staudengärtnerei sehr, sehr schön. Und ein Café gibt es auch. Auch sehr schön. Und, nein, ich bekomme kein Geld für Werbung!

Bis bald!
Janine

Mittwoch, 12. Juni 2013

Der Knotengarten - Planung und Anlage

Ich fange mal mit dem langjährigen Problemkind unseres Gartens an, die Nordseite. Als wir das Haus kauften, standen dort Fichten, 10 m hohe Fichten auf einer Strecke von 14 m. Groß. Dunkel. Häßlich. Weg damit. Mein Mann kommt aus Friesland und wir mögen die dort zahlreich wachsenden Rhododendren. Also kauften wir welche, viele. Doch trotz geeigneter Erde, oder vielleicht nicht genug geeigneter Erde, oder warum auch immer, die blöden Dinger wollten partout nicht gedeihen. Verschiedene  Staudenanpflanzungen machten uns auch nicht recht froh. Mit unseren noch kleinen Kindern, hatten wir auf weitere Experimente keine Lust mehr und säten erst einmal Rasen, um in Ruhe über die weitere Bestimmung dieses Nordbeetes nachzudenken. Die Eingebung kam mit dem Buch Knotengarten. Da dachte ich, das ist es. Immer schön. Pflegeleicht. Das machen wir. Wir haben lange geplant, gezeichnet (also mein Mann hat gezeichnet, nicht ich, so was kann ich nicht...)







 und dann haben wir Hundertschaften von Buchsbäumchen bei Atrops am Niederrhein erworben. Und gepflanzt. So weit, so gut.




 

 


Dann kam der Sommer 2010. Und mit dem Sommer kam Regen. Viel Regen. Und dann kam der gefürchtete Buchsbaumpilz. Wir hatten, wissend um diesen Pilz, extra resistente Sorten gewählt: "Herrenhausen" und "Blauer Heinz". Wir wollten die Knoten zweifarbig haben und haben deshalb eine hellgrüne Sorte (Herrenhausen) und eine dunklere, bläuliche Sorte gewählt, (Blauer Heinz). Leider erwies sich der Blaue Heinz nicht als pilzresistent und trotz starken Rückschnitts und obwohl wir auch dagegen gespritzt haben, haben wir große Teile des Blauer Heinz Bestandes verloren. Da wir dies für einmaliges Pech hielten, haben wir noch mal nachgekauft und nachgepflanzt, aber leider schlug der Pilz wieder zu und wir haben uns für einfarbige Beete entschieden - nur noch Herrenhausen! Der hält sich wacker und wächst wunderschön. Das Unkraut dazwischen gedeiht auch...

Also, ganz so pflegeleicht wie anfänglich gedacht, ist es nun auch wieder nicht, aber bereut haben wir die Entscheidung dennoch nicht. Denn ich wollte eine Gestaltung, die auch im Winter schön ist. Wenn wir zur Haustüre gehen, gehen wir dort vorbei. Immer. Und diese Knoten sehen auch mit Schneedecke schön aus oder bei Frost. Oder frisch geschnitten oder im Mai mit dem frischen Grün und ein bisschen strubbelig.
Der restliche Garten ist gar nicht formal und ordentlich, so dass diese Knoten einen ordentlichen Ruhepunkt bilden.



Mein neuer Blog

Das ist er jetzt also, mein Gartenblog. Inspiriert von sehr tollen Gartenblogs, möchte ich jetzt auch einen.  
Vor allem, um meine zahlreichen Projekte zu entwickeln und zu dokumentieren.
Und um Anregungen zubekommen. Und überhaupt.
Herzlich Willkommen!